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1025-Jahr-Feier

Grußwort „1025 Jahre Ammerthal“
von 1.Bürgermeisterin Alexandra Sitter


Ammerthal feiert heuer die 1025jährige Geschichte seines Dorfes und seiner Bewohner. Dazu darf ich Sie ganz herzlich auch im Namen unseres Pfarrers Klaus Haußmann und aller teilnehmenden Vereine am 2. und 5. Juni einladen.

Gemeinsam werfen wir an diesen Tagen einen Blick zurück auf die 1025-jährige Geschichte Ammerthals. Gemeinsam wollen wir uns an die Anfänge erinnern, dabei aber auch die Entwicklung nicht aus den Augen verlieren und unsere Gemeinde hochleben lassen.

Eine aufstrebende Gemeinde, die auch ihre Geschichte bewahrt, kann mit gutem Recht Jubiläum feiern!

Als erste Bürgermeisterin wünsche ich dem Fest nicht nur einen guten Verlauf, sondern vor allem, dass es ein schönes Fest wird. Ein Fest, das mithilft, die Seele des Dorfes auch in unserer Gegenwart zu bewahren. Gegenwart ist ja kein luftleerer Raum, nein, sie fußt weit mehr auf der Vergangenheit, und bereitet auch vor, wie die Zukunft aussehen wird.

Ein herzliches Dankeschön schon jetzt an alle Vereine und tatkräftigen Unterstützer dieser Jubelfeier.

Gerne teilen wir natürlich unsere Freude und Stolz über dieses denkwürdige Jubiläum mit unseren Nachbarn und Gästen und freuen uns auf viele Besucher.

Ihre Alexandra Sitter / 1.Bürgermeisterin  



Zeitungsartikel: Ammerthal feiert 1025-jähriges Bestehen

Am 2. und 5. Juni lädt die Gemeinde zum großen Festprogramm mit historischem Treiben Ammerthal (sp). In der Gemeinde Ammerthal geht es am 2. und 5. Juni richtig rund: Dann feiert die Ortschaft nämlich mit großem Programm das 1025- jährige Jubiläum ihrer ersten urkundlichen Erwähnung. Das Programm beginnt am Donnerstag, 2. Juni (Christi Himmelfahrt) mit einem bunten Abend in und vor der Sporthalle (Einlass ab 17 Uhr). Nach der Begrüßung durch Erste Bürgermeisterin Alexandra Sitter (18.30 Uhr) folgen ein Auftritt der Schulkinder sowie Grußworte von Landrat Richard Reisinger, Shimon Sousan aus der israelischen Partnergemeinde Modiin und Stefan Helml, dem Autor der Chronik „1000 Jahre Ammerthal“.

Am darauffolgenden Sonntag, 5. Juni, kehrt die Gemeinde Ammerthal sozusagen in die Vergangenheit zurück, und zwar mit einem historischen Markt rund um den Dorfplatz. Dem offiziellen Anblasen des Marktes um 12 Uhr durch Fanfarenbläser der Ammerthaler Blaskapelle geht um 10.30 Uhr ein Festgottesdienst voraus. Neben einem Auftritt der Kindergartenkinder um 14.30 wird um 16.30 Uhr ein Historienspiel aufgeführt. Die Ammerthaler Institutionen und Vereine beteiligen sich mit einem vielfältigen Programm am Historischen Markttreiben. Beim Heimat- und Kulturverein kann man sich alte Handwerkskünste wie Besen und Strohschuhe binden oder das Spinnen einweisen lassen. Das Tölpel-Sport-Team zeigt eine Fotoausstellung mit dem Thema „Bäuerliches Ammerthalim Pfarrheim. Wer das Fest alkoholfrei genießen möchte, sollte am Stand des Kindergartens vorbeischauen, dort gibt es nämlich eine Saftbar; außerdem kann man dort Luftballons fliegen lassen.



OWZ-Zeitungsartikel vom 01.06.2011: Amardela statt Ammenberg

Als Ammerthal eine Metropole war

Zum Auftakt seiner 1025-Jahr-Feier hat sich die Ammerthaler Bürgermeisterin Alexandra Sitter etwas Besonderes ausgedacht: Auf dem Dachboden der Volksschule, so erinnerte sie sich, muss noch ein Modell der alten Burg „Amardela“ liegen. Das Modell, zur 1000-Jahr-Feier vor 25 Jahren gebaut, war genau das Richtige. Jetzt steht es wieder zusammengebaut in einem „Burgzimmer“ gleich am Dorfplatz, das von einem Ammerthaler Bürger zur Verfügung gestellt wird.

Gebaut hat das Modell der gebürtige Ammerthaler Stefan Helml, der heute in Amberg wohnt. Zum 1000-Jährigen hatte er nicht nur eine umfangreiche Chronik über seinen Heimatort geschrieben, sondern auch das Burgmodell gebaut. Dabei war ihm der ehemalige Rektor der Volksschule, Hans Koller, mit seiner Klasse behilflich gewesen, wie sich Alexandra Czarnek („Ich war damals 15 Jahre alt“) erinnert. 48 200 Gipsziegel gossen sie, dazu kamen 21 800 aus Pappe ausgeschnittene Dachziegel. Alles wurde mit Pattex zu einer Burganlage im Maßstab 1:33 zusammengeklebt.

Natürlich genau nach historischem Vorbild. „Von 1961 bis 1968 fanden hier archäologische Grabungen statt“, erklärt Stefan Helml. „Danach habe ich die Burg rekonstruiert.“ Man hatte damals eine gigantische Burganlage entdeckt, größer als alles anderen in der Gegend. „Es gab nicht viele Burgen in dieser Größe“, bestätigt auch Pfarrer Klaus Haußmann, der zum Segnen des Modells gekommen war, sich aber auch mit der Geschichte auskennt.

„Die Markgrafen hatten eine ganz herausragende Stellung“, erklärte der Amberger weiter. Im Jahr 1003 zerstörte König Heinrich II. die schöne Burg, der Anfang vom Ende. Amberg, erst im Jahr 1034 als „Villa Ammenberg“ erstmals erwähnt, war damals „noch ein Dorf“. „Civitas Amardela“ dagegen „eine richtige Stadt“.

Markgrafen (französisch „Marquis“) waren Adelige, die eine Grenzmark als Lehen hatten. Also ein Gebiet, das direkt an der Reichsgrenze des Fränkischen Reichs lag. Die Burg Ammerthal war um 940 von den Babenbergern aus Schweinfurt gebaut worden, die unter anderem von hier aus die Grenze des Nordgaus verteidigten. Markgraf Heinrich hatte es sich dummerweise mit König Heinrich II. verscherzt, als er ihm „Gepäck und Silbergeschirr“ geraubt hatte, wie die Gemeinde in ihrer Chronik schreibt, worauf seine Burg zerstört wurde.

Dieter Strobel, der Kulturbeauftragte der Gemeinde Ammerthal, zeigt künftig nach Voranmeldung das Burgmodell und erklärt die Geschichte. Die Historische Theatergruppe Amberg-Sulzbach zeigt beim Jubelfest am Wochenende am Sonntag, 5. Juni, um 16.30 Uhr am Dorfplatz beim Historischen Markt die Ortsgeschichte spielerisch.



ic_pfeil_rot Festprogramm vom 2. - 5. Juni 2011 (1,5 MB)
ic_pfeil_rot Programm-Flyer (3,1 MB) 
ic_pfeil_rot Einladung in der Amberger Zeitung 31.05.2011, Teil 1 
ic_pfeil_rot Einladung in der Amberger Zeitung 31.05.2011, Teil 2 
ic_pfeil_rot Artikel der Rundschau 01.06.2011 
ic_pfeil_rot Nachlese zur 1025-Jahr-Feier

 

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Kontakt / Service
Gemeinde Ammerthal
Mühlweg 16a, 92260 Ammerthal
Telefon: +49 (0) 9628 9233-0
Telefax: +49 (0) 9628 9233-20 
gemeinde@ammerthal.de 
www.ammerthal.de

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